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Ja - und jetzt?

forest
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Im Zuge der allgemeinen Krisenstimmung scheint der Enthusiasmus der IOPS-Community auch vom verbreiteten Katzenjammer erfasst zu sein. Alles ist Mist. Keiner macht was.

Ich verstehe das nicht. Hier scheint es eine "Organisation" jenseits von Kaderparteien und lokalen Nachbarschaftsinitiativen zu geben, die Wert auf Klarheit und Aufrichtigkeit legt und sich dennoch nicht scheut, die dicken Bretter anzubohren. Und was passiert? Man murrt über mangelnde Beteiligung und über technische Missstände.

Ich denke, dass das nicht besonders produktiv ist. Vielleicht wird der eine oder andere ja ein wenig wacher, wenn er sich mit uns hier darüber austauscht, was für ihn konkrete Projekte sind, in die er sich einbringen könnte.

Also bitte: Nicht so viel Nabelschau, berichtet über das, was ihr derzeit tut und plant.

Discussion 10 Comments

  • Lambert Meertens 31st Mar 2015

    Vielleicht bleibt den Leute die mit konkreten Projekten beschäftigt sind nicht genug Zeit, um darüber zu berichten.

  • Sascha Becker 2nd Apr 2015

    Wir erwarten doch keine druckreifen Projektdossiers... .
    Mir würden ein paar Hinweise oder Andeutungen ja durchaus reichen - gerade diejenigen, die eher "entristisch" unterwegs sind, könnten mit einer Offenlegung ihrer Aktivitäten ja durchaus Probleme bekommen.
    Ich fände es toll, wenn zumindest ein paar aktuelle Anliegen angesprochen werden könnten. Man kann sich ja auch durchaus echten Ärger und vergebliche Mühe ersparen, wenn man von den Erfahrungen der anderen profitieren kann.
    Aber ich kenne das Problem. Bei mir ist es der Beruf, der die Zeit auffrisst... .

  • Lambert Meertens 2nd Apr 2015

    Ich hoffe, dass die IOPS-Mitglieder in der Regel nicht den "Entrismus" üben. Ich denke, es sei nicht nur eine unehrliche Taktik, sondern auch eine Sackgasse.

    Ein allgemeines Problem, das ich in den Gruppen sehe in den ich beteiligt bin, ist dass wir gemeinsam mehr Ideen haben als Zeit, sie zu erarbeiten. Die Lösung sollte sein, mehr Menschen einzubeziehen. Aber wie können wir das tun?

    Es gibt einen letzten relevanten Beitrag von Michael Albert auf teleSUR English, den James Wilson zu einer IOPS Nachrichten Artikel kopiert hat.

  • Sascha Becker 2nd Apr 2015

    Ich sehe entristische Strategien auch skeptisch, erkenne aber zusehens, dass es teilweise gar nicht anders geht. Es ist häufig purer Selbstschutz, gerade in bestimmten Branchen und Bereichen, in denen Berufsverbote oder Stigmatisierungen drohen.

    Aber was ist denn mit den Ideen, für die ihr keine Zeit habt?
    Vielleicht finden sich ja Menschen, die eure Ideen gerne übernehmen würden?

    Danke für den Link, habe mich selbst gut wiedererkennen können... .

  • Lambert Meertens 2nd Apr 2015

    Was meine Ideen betrifft, die kann ich jedenfalls nicht nur alleine durchführen.

    Zum Beispiel, eine Idee ist, einen breiten Europäischen Boykott gegen den Vattenfall Konzern und seine Töchter zu organisieren, wegen seiner Klage gegen die Bundesrepublik wegen des Atomausstiegs.

    Eine weitere Idee ist dass in 2015 wieder eine internationale No Border Camp gehalten werden soll, zum Beispiel in der Türkei (Syrische Flüchtlinge!).

    Falls es ein starkes IOPS Netzwerk gäbe, könnte es für die Realisierung solcher Ideen verwendet werden.

    • Sascha Becker 4th Apr 2015

      Aber das sind doch konkrete Projekte, für die du ohne Zweifel entsprechende Unterstützung bekommen kannst.
      Ich frage mich jetzt nur, ob du diese Aktivitäten als "IOPS-Aktionen" labeln willst oder ob du die Plattform als Möglichkeit nutzen möchtest, zusätzliche Unterstützung zu finden.
      Ich bin recht skeptisch, und da gebe ich den Mitforisten leider Recht, dass IOPS die eine Organisation sein muss oder soll oder kann, die alle derartigen Aktivitäten koordiniert.
      Realistischer finde ich den Ansatz, hier einen Austausch anzuregen, mit wem man welche Projekte durchführen kann und mit wem nicht.

    • Lambert Meertens 4th Apr 2015

      Vielleicht möchte ich eine solche Aktion als "im IOPS-Bezug initiiert" labeln, aber für mich handelt es um eine "menschliche Aktion", die doch immer fur nicht-IOPS-Mitglieder offen bleiben soll. Ich glaube, unsere einzige übriggebliebene Hoffnung ist dass jetzt die verschiedene Gruppen, die eine andere Welt schaffen wollen, ihre Zersplitterung überwinden und in eine vielfältige kräftige Bewegung zusammen kommen. Durch eine Aktion als "IOPS-Aktion" zu labeln, würde ich Anderen davon ausschließen und dadurch tatsächlich an die lähmende Fragmentation beitragen.

      Es möge erscheinen, dass es einfach sei für solche Projekten Unterstützung zu finden, aber meine Erfahrung ist, dass das von bereits hergestellte persönliche Kontakte abhängig ist.

    • Sascha Becker 5th Apr 2015

      Aber machen wir nicht genau das gerade? Persönliche Kontakte herstellen? Das ist es ja gerade, was ich an IOPS schätze.
      Und wenn es zunächst nur vier, fünf Menschen sind, bin ich weiter als vorher.
      Schwieriger finde ich die Lösung des Problems, das du oben angesprochen hast. Ich habe größere Schwierigkeiten, die Zeit für die lokalen Aktionen oder für die gewerkschaftliche Arbeit freizuschaufeln. Die Blogs und Webresourcen kann ich nachts pflegen, die Kontakte zu Menschen in Fleisch und Blut eher selten... .

  • Peter Lach-Newinsky 3rd Apr 2015

    Hallo Sascha, schoen von dir zu hoeren. Deine Einschaetzung von IOPS verstehe ich leider nicht ganz.

    "Also bitte: Nicht so viel Nabelschau, berichtet über das, was ihr derzeit tut und plant."

    Wer macht hier 'Nabelschau'? So weit ich sehe, gibt's nicht mal das. WER soll eigentlich 'berichten ueber was sie tun'? Es gibt nicht mal 4 oder 5 sog. 'local chapters' mit weniger als 10 Mitgliedern, und ich bin nicht mal sicher, ob es die ueberhaupt noch gibt. Auf dieser internationalen Homepage beteiligen sich seit einiger Zeit nicht mehr als etwa 5 oder 6 Leute.

    IOPS ist ziemlich tote Hose schon seit mindestens ca. Anfang 2014. Tatsache. Traurig aber wahr. Und nicht mal darueber gab es eine wirklich lebendige, offene Diskussion von mehr als ein paar Hanseln... IOPS ist jetzt eine Geisterstadt.

    • Sascha Becker 4th Apr 2015

      Es ist eine sehr schöne Geisterstadt!
      Und dass es nicht wirklich "tote Hose" ist merkst du ja daran, dass wir beide uns gerade über Sinn und Zweck von IOPS unterhalten.
      Mit "Nabelschau" meine ich das, was du in deinem Beitrag tust. Du berichtest nicht über eigene Aktivitäten oder stellst Fragen, sondern beschwerst dich über mangelnde Beteiligung. Drei von vier Beiträgen in der deutschen Seite motzen über die geringen "Nutzerzahlen". Erinnert mich so ein bisschen an die deutsche Piratenpartei... .
      Die Inhalte, um die es eigentlich geht, treten völlig in den Hintergrund!